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Ein Pferd, das auf einem festgestampften Weg geführt wird; Hinterbeine und Gelenke sind zu sehen
LED-Wissen – Gelenkgesundheit

Gelenkentzündungen bei Pferden

6 Minuten Lesezeit Erholung & Gesundheit

Eine Gelenkentzündung kündigt sich selten an. Sie entwickelt sich schleichend durch wiederholte Belastung und kleine mechanische Beanspruchungen, lange bevor sie sich beim Longieren durch ein deutliches Nicken des Kopfes bemerkbar macht. Wenn die Steifheit bereits offensichtlich ist, hat sich der Zustand des Gelenks in der Regel schon seit einiger Zeit verändert. Zu verstehen, wie dieser Prozess abläuft – und ihn frühzeitig zu erkennen –, ist eine der sinnvollsten Maßnahmen, die Sie für die langfristige Gesundheit Ihres Pferdes ergreifen können.

Ein gesundes Gelenk bewegt sich geschmeidig und kontrolliert. Der Knorpel schützt die Knochenoberflächen, und die Gelenkflüssigkeit schmiert das Gelenk und dämpft Stöße. Wenn sich im Gelenk eine Entzündung entwickelt, gerät dieses Gleichgewicht aus den Fugen. Wiederholte Belastung, mechanischer Druck oder eine frühere Verletzung können Entzündungsprozesse auslösen. Mit der Zeit kann sich der Knorpel allmählich abbauen, die Gelenkkapsel kann sich verdicken und die Schmierung kann nachlassen. In diesem Fall nimmt die Reibung mit jedem Schritt zu.

Warum es entsteht

Warum es zu Gelenkentzündungen kommt

Eine Gelenkentzündung entsteht häufig dann, wenn die mechanische Belastung eines Gelenks das Maß überschreitet, das das Gewebe auf Dauer verkraften kann. Sie betrifft Sport- und Freizeitpferde gleichermaßen und kann durch Überlastung, wiederholte Belastungen auf hartem oder unebenem Untergrund, eine schlechte Hufbalance oder eine frühere Verletzung, die die Belastung des Gelenks verändert hat, ausgelöst werden. Die Ursache ist nicht immer dramatisch. Oft handelt es sich einfach um eine kumulierte Abnutzung, die das Pferd kompensiert hat, bis sie nicht mehr zu verbergen war.

Worauf Sie achten sollten

Anzeichen einer Gelenkentzündung

Die ersten Veränderungen sind kaum wahrnehmbar und fallen für sich genommen leicht übersehen. Zusammengenommen sind dies jedoch Anzeichen, auf die man achten sollte – und die man über mehrere Tage hinweg von links nach rechts vergleichen sollte.

  • Ein längeres Aufwärmen als sonst
  • Leichte oder kaum spürbare Steifheit
  • Das Gefühl, an einem Zügel zu kurz zu sein
  • Wärme im Bereich eines Gelenks
  • Schwellung im Bereich eines Gelenks
  • Eine Veränderung der Kontur des Gelenks
  • Links-Rechts-Asymmetrie
  • Im Verlauf bleibt die Steifigkeit konstanter
Wie es weitergeht

Wie es verläuft – die Phasen

Eine Gelenkentzündung entwickelt sich in der Regel schleichend, und die ersten Anzeichen sind leicht zu übersehen.

Stufe 01 – Frühstadium

Die Entzündungsaktivität im Gelenk nimmt zu. Es kann zu leichter Steifheit und subtilen Leistungsänderungen kommen – ein Pferd, das länger zum Aufwärmen braucht, sich in der Schulter etwas weniger frei anfühlt oder auf einer Zügelseite geringfügig kürzer ist. Der Knorpel kann zu diesem Zeitpunkt noch normal aussehen, doch die Funktion des Gelenks ist bereits beeinträchtigt.

Stadium 02 – Anhaltend

Hält die Entzündung an, kann sich die Knorpelqualität allmählich verschlechtern. Die Gelenkschmierung kann nachlassen und die Reibung im Gelenk zunehmen. Die Bewegungen fühlen sich weniger geschmeidig an und die Steifheit macht sich stärker bemerkbar.

Stufe 03 – Fortgeschrittene

Die Steifheit nimmt zu und die Lahmheit wird deutlicher. Eine seit Langem bestehende Gelenkentzündung kann in manchen Fällen zu einer degenerativen Gelenkerkrankung führen – oft auch als Arthrose bezeichnet. Der Knorpel wird dünner, die Gelenkkapsel verdickt sich und der Bewegungsumfang wird eingeschränkt. Dieses Stadium beeinträchtigt das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit auf Dauer, weshalb frühzeitiges Handeln so wichtig ist.

Selbst kleine Veränderungen in der Bewegung, der Gelenkform oder der Symmetrie sollten genau beobachtet werden. Eine frühzeitige Beurteilung verbessert die Chancen auf eine strukturierte, erfolgreiche Behandlung.

Falls Sie den Verdacht haben, dass

Was tun, wenn Sie eine Gelenkentzündung vermuten?

Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt, sollten Sie zunächst beobachten, bevor Sie Schlussfolgerungen ziehen. Achten Sie darauf, wann die Steifheit auftritt – bei den ersten Schritten aus dem Stall, zu Beginn der Arbeit oder erst nach anstrengender Belastung. Prüfen Sie, ob Wärme, Schwellungen oder eine Veränderung der Gelenkkontur vorliegen, und vergleichen Sie die linke mit der rechten Seite. Die Entwicklung über mehrere Tage hinweg sagt mehr aus als ein einzelner Moment.

Beziehen Sie Ihren Tierarzt frühzeitig mit ein, anstatt auf eine deutliche Lahmheit zu warten. Gelenkentzündungen sprechen am besten auf eine strukturierte Behandlung an, und je früher diese beginnt, desto mehr Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Ihr Tierarzt kann das Gelenk fachgerecht untersuchen und Ursachen ausschließen, die eine gezielte Behandlung erfordern.

Neben der tierärztlichen Versorgung spielt auch die tägliche Pflege eine wichtige Rolle. Anpassung entsteht durch Wiederholung – kleine, regelmäßige Pflegemaßnahmen wirken sich oft positiver auf ein Gelenk aus als gelegentliche intensive Maßnahmen.

01

In den meisten Fällen sind kontrollierte Bewegungen besser als völlige Ruhe.

02

Achtung auf die Oberflächen und die Hufbalance.

03

Ein gründliches Aufwärmen, das das Gelenk auf die Belastung vorbereitet.

04

Einheitliche Erholungsroutinen zwischen den Trainingseinheiten.

Warum es funktioniert

Wie LED-Behandlungen die Gelenkgesundheit fördern

Die LED-Behandlung unterstützt das Gelenk, indem sie auf zellulärer Ebene wirkt. Rotes und infrarotes Licht regt die Zellaktivität an und fördert die lokale Durchblutung im Gewebe rund um das Gelenk – also die biologischen Prozesse, die für die Regeneration und den Erhalt des Gewebes verantwortlich sind. Die Behandlung ist nicht-invasiv, sanft genug für den täglichen Gebrauch und so konzipiert, dass sie sich nahtlos in die bestehende Pflegeroutine einfügt, anstatt die tierärztliche Behandlung zu ersetzen.

Wird es vor dem Training angewendet, fördert es die Durchblutung und die Beweglichkeit, während sich das Gelenk auf die Belastung vorbereitet. Wird es danach angewendet, unterstützt es die Regeneration zwischen den Trainingseinheiten. Bei einem Pferd, das unter anhaltender Gelenkbelastung leidet, liegt der Wert gerade in dieser täglichen Regelmäßigkeit.

Vier gemessene Wellenlängen
660 / 670 nm 730 nm 810 nm 850 nm

Ausgewählt aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit für Durchblutung, Regeneration und Gelenkgesundheit. Jedes System verfügt über zwei Arten von LED-Bändern, die sich abwechseln: rot bei 660/670 und 730 nm sowie infrarot bei 810 und 850 nm. Kein blaues Licht. Entwickelt für den täglichen Einsatz unter realen, stabilen Bedingungen: Staub, Feuchtigkeit und gelegentliche Stöße.

LED-Beinband, das rotes Licht um das Gelenk eines Pferdes strahlt
Die richtige Passform

Die Wahl des richtigen Systems für die Zusammenarbeit

Welches System geeignet ist, hängt vom Gelenk und davon ab, wie viel Abdeckung Sie benötigen.

Wrap72

Für Beine und Gelenke – Fessel, Knie, Sprunggelenk. Geeignet für ein oder zwei Beine und gezielte Gelenkarbeit.

Wrap108

Umfassendere Abdeckung für Pferde, bei denen mehr als eine Stelle behandelt werden muss oder bei denen ein größerer Bereich um das Gelenk herum behandelt werden muss.

Stifle Wrap

Speziell für das Kniegelenk geformt, passt sich aber bei Bedarf auch an Brust, Schultern und Rücken an.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Lösung für die Situation Ihres Pferdes die richtige ist, dann ist unser Systemratgeber genau das Richtige für Sie – lesen Sie den Ratgeber zur Auswahl des richtigen Systems →. Immer noch unsicher? Wir helfen Ihnen gerne bei der Entscheidung.

Erst ausprobieren, dann festlegen

Man muss nichts kaufen, um anzufangen

Mit unserem Mietprogramm können Sie das richtige System ausprobieren und sehen, wie es zu Ihrem Pferd und Ihrem Tagesablauf passt – ganz ohne Kaution, Mindestmietdauer und ohne verbindliche Verpflichtung. Wenn Sie sich entscheiden, das Produkt zu behalten, werden Ihnen bis zu drei Monate Mietzeit auf den Kaufpreis angerechnet. Das Mietangebot gilt für die Modelle Wrap72, Wrap108 und Stifle Wrap.

Wrap72 LED-Beinbandage
Wrap72

Fessel · Knie · Sprunggelenk — ein oder zwei Beine

Miete ab 390 kr /Monat
Kaufen — 4.990 kr
Einbau der LED-Beleuchtung „Wrap108“
Wrap108

Erweiterter Schutz · größere Bereiche

Miete ab 590 kr /Monat
Kaufen — 6.990 kr
Wrap , die um die Hinterhand eines Pferdes Wrap , wobei der Riemen über den Rücken verläuft
Stifle Wrap

Hüfte · Brust und Schultern · Rücken

Miete ab 390 kr /Monat
Kaufen — 5.990 kr
Ein Hinweis zu den Erwartungen

Die LED-Behandlung unterstützt die natürlichen Prozesse, die für das Wohlbefinden und die Regeneration der Gelenke verantwortlich sind. Sie ist kein Heilmittel und ersetzt weder eine tierärztliche Diagnose noch eine Behandlung. Sie entfaltet ihre beste Wirkung als fester Bestandteil eines umfassenden Behandlungsplans – bei täglicher Anwendung über einen längeren Zeitraum hinweg, in Verbindung mit einer guten Pflege und fachkundiger Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich, ob mein Pferd eine Gelenkentzündung hat?

Achten Sie eher auf Muster als auf einzelne Momente – ein längeres Aufwärmen, leichte Steifheit zu Beginn des Trainings, Kurzatmigkeit auf einer Zügelseite oder Überwärmung und Schwellungen im Bereich eines Gelenks. Vergleichen Sie über mehrere Tage hinweg die linke mit der rechten Seite und ziehen Sie frühzeitig Ihren Tierarzt hinzu, falls das Muster anhält.

Kann eine Gelenkentzündung bei Pferden geheilt werden?

Das hängt vom Stadium und der Ursache ab. Wird eine Entzündung frühzeitig erkannt, lässt sie sich oft gut behandeln und das Gelenk schützen. Eine seit Langem bestehende Entzündung, die bereits zu degenerativen Veränderungen geführt hat, lässt sich nicht mehr rückgängig machen – deshalb ist eine frühzeitige Abklärung so wichtig.

Sollte ein Pferd mit einer Gelenkentzündung vollständig geschont werden?

In den meisten Fällen nicht – kontrollierte, gleichmäßige Bewegung schont das Gelenk in der Regel besser als Stillstand. Das richtige Maß hängt vom Einzelfall ab, halten Sie sich daher an die Anweisungen Ihres Tierarztes.

Kann eine LED-Behandlung bei Gelenkentzündungen helfen?

Die LED-Behandlung unterstützt die natürlichen Prozesse, die für die Genesung und den Erhalt des Gewebes entscheidend sind – die Durchblutung und die Zellaktivität im Gewebe rund um das Gelenk. Sie stellt keine Heilung dar und ersetzt keine tierärztliche Behandlung; sie entfaltet ihre beste Wirkung als fester Bestandteil eines umfassenden Behandlungsplans.