
Wie die LED-Behandlung im Körper des Pferdes wirkt
Die LED-Behandlung basiert auf der Photobiomodulation, einem gut untersuchten biologischen Effekt, bei dem bestimmte Wellenlängen des Lichts mit Zellen interagieren.
Diese Wellenlängen stimulieren die Mitochondrien, die Strukturen in jeder Zelle, die für die Energieproduktion verantwortlich sind.
Wenn die Zellenergie steigt, kann der Körper Gewebe effizienter reparieren, die Durchblutung unterstützen und sich nach Belastungen oder Verletzungen schneller erholen.
Mitochondrien werden oft als „Kraftwerke“ der Zelle bezeichnet, da sie die Energie produzieren, die jede Zelle zum Funktionieren benötigt. In Muskelzellen ist diese Energie für die Reparatur kleiner Muskelzerrungen, die während des Trainings auftreten, unerlässlich. Gesunde, aktive Mitochondrien sorgen dafür, dass sich die Muskelfasern schneller erholen, stärker werden und ihre Flexibilität behalten.
ATP (Adenosintriphosphat) ist das Energiemolekül, das jede Zelle mit Energie versorgt. Bei einem hohen ATP-Spiegel können sich die Zellen effizienter reparieren und regenerieren, was sich direkt in stärkeren Muskeln, besserer Ausdauer und erhöhter Belastbarkeit niederschlägt. Für Pferde bedeutet dies nicht nur eine schnellere Erholung nach dem Training, sondern auch ein geringeres Risiko für Überlastungsverletzungen.
Bestimmte Wellenlängen des LED-Lichts dringen in das Gewebe ein und werden von den Mitochondrien absorbiert. Diese Stimulation erhöht die ATP-Produktion, fördert die Durchblutung und reduziert Entzündungen, ganz ohne invasive Eingriffe oder Medikamente. Im Wesentlichen unterstützt die Behandlung die normalen Reparaturprozesse des Körpers und hilft ihm dabei, das zu tun, wozu er von Natur aus in der Lage ist, jedoch schneller und effektiver.
Beide Technologien basieren auf dem gleichen biologischen Prinzip: der Photobiomodulation.
Lasergeräte liefern konzentriertes Licht von einem einzigen Punkt aus. LED-Systeme verteilen das Licht über einen größeren Behandlungsbereich und eignen sich daher für Muskeln, Sehnen und Gelenke bei Pferden.
Dies ermöglicht eine gleichmäßige Abdeckung, ohne dass während der Behandlung eine präzise Positionierung erforderlich ist.
Licht interagiert je nach verwendeter Wellenlänge unterschiedlich mit biologischem Gewebe. Einige Wellenlängen wirken näher an der Oberfläche, während andere tiefer in Muskeln, Sehnen und Gelenke eindringen.
Damit die Photobiomodulation effektiv funktioniert, muss das Licht innerhalb des optischen Fensters liegen, einem Bereich, in dem biologisches Gewebe das Licht durchlässt und es die Zellen erreicht.
LED-Systeme von CHEVAL verwenden vier ausgewählte Wellenlängen von rotem und infrarotem Licht zwischen 660 und 850 nm. Zusammen unterstützen sie sowohl das oberflächliche Gewebe als auch tiefere anatomische Strukturen während jeder Behandlungssitzung.
Haftungsausschluss:Die Wellenlängen-Symbole sind vereinfachte visuelle Darstellungen, die erstellt wurden, um die relativen Unterschiede zwischen rotem und nahinfrarotem Licht zu veranschaulichen. Sie sind nicht maßstabsgetreu gezeichnet, da die tatsächlichen Wellenlängenunterschiede im Nanometerbereich liegen und für das menschliche Auge nicht sichtbar sind.








